NANNEN PREIS 2019

AKTUELL: Die Einreichungsphase für den aktuellen Wettbewerb läuft bis zum 9. Januar 2019.

Kategorien

Reportage/ Egon Erwin Kisch-Preis

Ausgezeichnet werden jour­na­listische Arbeiten, die in nicht-fiktiver Dar­stel­lungs­form eine räumlich und zeitlich begrenzte Geschichte wiedergeben, die vom Autor erlebt oder beobachtet wurde. Sie darf subjektive Elemente ent­halten und soll beim Leser für „Kino im Kopf“ sorgen.

Investigation

In diese Kategorie gehören jour­na­listische Arbeiten, die un­be­kannte Fakten, Hinter­gründe, Zusammen­hänge und Machen­schaften auf­decken, Skandale enthüllen und Affären ans Licht bringen und so die Kontroll­funktion der Presse und ihre „öffentliche Aufgabe“ in besonderer Weise wahrnehmen.

Investigation / Lokal

Für Arbeiten in dieser Kategorie gelten die gleichen Kriterien wie für die Kategorie „Investigation“ – mit einer Ausnahme: Sie sind von der Redaktion einer regionalen oder lokalen Tageszeitung erarbeitet und in dieser Tageszeitung (Print oder Online) auch veröffentlicht worden.

Dokumentation

In diese Kategorie gehören jour­na­listische Arbeiten, die einen komplexen Sach­verhalt besonders ver­ständlich und anschaulich darstellen. Dabei kann es sich um historische, phi­lo­sophische oder Themen der aktuellen Politik ebenso handeln wie um wissen­schaftliche Themen.

Web-Projekt

Bei einem gelungenen Web-Projekt fügen sich Text, Foto­grafie, Ton, Video, mitunter auch Grafiken, Karten bruchlos aneinander. Es nutzt die multi­medialen Mög­lich­keiten, um eine Geschichte authentisch und informativ zu erzählen.

Reportage-Fotografie

Ausgezeichnet werden Arbeiten, die mit herausragenden Bildern eine interessante Geschichte erzählen. Das Thema soll sich aus der Fotoarbeit erschließen und die Faszination des stehenden Bildes vermitteln.

Inszenierte Fotografie

Ausgezeichnet werden Foto­strecken, die jour­na­listische Inhalte eines Themas vermitteln, das mit Reportage-Fotografie nicht darzustellen ist. Die Strecke sollte eine Botschaft trans­portieren oder Verständ­lichkeit vermitteln.

Hauptjury

  • Julia Bönisch

    Julia Bönisch ist Chefredakteurin von sz.de und seit 2018 auch Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung. Sie studierte Diplom-Journalistik und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Eichstätt-Ingolstadt und in Indiana, USA. Nach dem Studium reiste sie zwei Jahre lang für eine Entwicklungshilfe-Organisation durch die Welt und kam 2007 zu sz.de. Dort wurde sie 2010 Chefin vom Dienst und 2012 stellvertretende Chefredakteurin.

  • Steffen Klusmann

    Steffen Klusmann führt ab 2019 als Chefredakteur die gemeinsame Redaktion von Spiegel und Spiegel Online. Er studierte Volkswirtschaftslehre in Mainz, Glasgow und Hamburg. Anschließend absolvierte er ein Volontariat an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten und arbeitete danach bei der Wirtschaftswoche. Ab 1996 berichtete Klusmann für das manager magazin über Wirtschaftspolitik und Technologietrends. 1999 wechselte er in die Entwicklungsredaktion der Financial Times Deutschland (FTD), die ab Februar 2000 erschien. 2003 kehrte Klusmann in der Position des stellvertretenden Chefredakteurs kurzzeitig zum manager magazin zurück, bevor er 2004 zum Chefredakteur der FTD ernannt wurde. 2009 war er in derselben Funktion zusätzlich für Capital zuständig. Nach der Einstellung der FTD wechselte Steffen Klusmann im März 2013 als stellvertretender Chefredakteur zum stern.  Im November 2013 wurde er Chefredakteur des manager magazins, von wo aus er im Oktober 2018 zum Spiegel wechselte.

  • Christian Krug

    Christian Krug ist Chef­redakteur des stern. Seit 1989 war er in verschiedenen Ressorts beim stern tätig, bevor er 1996 als Redaktions­leiter Spiegel-TV und Leiter Digitale Tages­zeitungen zum Spiegel-Verlag wechselte. 1999 kehrte er zum stern zurück. Von 2000–2008 war Christian Krug Herausgeber und Chef­redakteur von Max. Von September 2009 bis Ende 2012 war er Chef­redakteur der Lufthansa-Magazin­familie und Editorial Director bei G+J Corporate Editors, ab Oktober 2012 Chef­redakteur Gala, bevor er Chef­redakteur des stern wurde.

  • Georg Löwisch

    Georg Löwisch ist Chefredakteur der taz. Schon vor Abschluss des Studiums in Leipzig arbeitete er als freier Reporter für Zeitungen, verschiedene ARD-Radios und den Fachdienst epd medien. Bei der taz in Berlin absolvierte er 1998 sein Volontariat, verantwortete ab 2001 die Reportage-Seite, wurde 2005 innenpolitischer Reporter und 2009 Gründungsressortleiter der sonntaz (heute taz am Wochenende). Zwischen 2012 und 2015 arbeitete er als Textchef und Autor bei Cicero und kehrte 2015 als Chefredakteur zur taz zurück.
    © Foto: Anja Weber

  • Giovanni di Lorenzo

    Giovanni di Lorenzo ist Chefredakteur der Wochenzeitung Die Zeit und Mitherausgeber der Tageszeitung Der Tagesspiegel. Nebenbei moderiert er zusammen mit Judith Rakers die monatliche Fernseh-Talkrunde 3nach9. Giovanni Di Lorenzo ist Autor mehrerer Bestseller, darunter das Interview-Buch „Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt“ und „Wofür stehst Du? Was in unserem Leben wichtig ist – eine Suche“ (zusammen mit Axel Hacke). Zuletzt schrieb er mit Roberto Saviano den Gesprächsband „Erklär mir Italien!“ (November 2017).

    © Foto: Jim Rakete

  • Marietta Slomka

    Marietta Slomka ist eine der beiden Hauptmoderatoren des ZDF heute journals. Sie studierte in Köln und Großbritannien Volkswirtschaft und Politik. Nach einem Volontariat bei der Deutschen Welle arbeitete sie als politische Korrespondentin in Brüssel, Bonn und Berlin. Im Januar 2001 übernahm sie die Moderation des heute journals. Daneben ist sie für das ZDF weiterhin auch als Reporterin im Einsatz und außerdem Autorin mehrerer politischer Sachbücher. Für ihre journalistische Arbeit wurde sie u.a. mit dem Grimme-Preis, dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis, dem Deutschen Fernsehpreis und dem Medienpreis für Sprachkultur der Gesellschaft für deutsche Sprache ausgezeichnet.
    © Foto: Thomas Morice

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    Vier Hauptjuroren werden künftig aus den Reihen der vier Vorjurys ausgewählt. Damit erhöht sich die Bedeutung der Vorjury-Debatten für die finalen Entscheidungen.

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    Vier Hauptjuroren werden künftig aus den Reihen der vier Vorjurys ausgewählt. Damit erhöht sich die Bedeutung der Vorjury-Debatten für die finalen Entscheidungen.

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    Vier Hauptjuroren werden künftig aus den Reihen der vier Vorjurys ausgewählt. Damit erhöht sich die Bedeutung der Vorjury-Debatten für die finalen Entscheidungen.

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    Vier Hauptjuroren werden künftig aus den Reihen der vier Vorjurys ausgewählt. Damit erhöht sich die Bedeutung der Vorjury-Debatten für die finalen Entscheidungen.

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  • *Sprecher der Hauptjury: Andreas Wolfers

    Andreas Wolfers ist Leiter der Henri-Nannen-Schule. Er volontierte 1977–1979 beim Flensburger Tageblatt und arbeitete als Re­dak­teur beim Magazin Yacht. Anschließend studierte er Geschichte und Politik und ging für zwei Jahre als Kor­res­pon­dent mehrerer Tages­zeitungen nach Jerusalem. Seit 1986 lebt und arbeitet er in Hamburg: zunächst als freier Autor für Print­medien, dann elf Jahre als Redak­teur bei Geo, fünf Jahre davon als Redak­tions­leiter der Geo-Specials. 2004 wechselte Andreas Wolfers als Text­chef zum stern. Seit 2007 leitet er die Henri-Nannen-Schule.

Jury Fotografie

  • Christoph Bangert

    Christoph Bangert ist ein international anerkannter Fotojournalist, der sich auf Reportagen von politischen Ereignissen und aus Kriegs- und Krisengebieten spezialisiert hat. Er berichtete unter anderem aus dem Irak, Afghanistan, Pakistan, Darfur, dem Libanon und dem Gazastreifen. Seine Bilder erschienen in Publikationen wie New York Times, Stern und Neue Zürcher Zeitung. Er ist der Autor mehrerer Bücher und Dozent für Fotojournalismus an der Fachhochschule Dortmund. 

  • Daniel Etter

    Daniel Etter ist freier Fotograf und Autor. Seine fotografischen Arbeiten sind unter anderem in der New York Times, dem Spiegel und dem TIME Magazine erschienen; seine Reportagen in brand eins und dem Magazin der Süddeutschen Zeitung. Zusammen mit einem Team von Fotografen der New York Times hat er den Pulitzerpreis gewonnen. Für seine Reportagen wurde er mit dem Axel-Springer-Preis und dem Hansel-Mieth-Preis geehrt. 

  • Heico Forster

    Heico Forster ist Leiter der Titelredaktion und Artdirektor Entwicklung beim Magazin stern. Er arbeitete nach seinem Architekturstudium als Creative Director unter anderem bei National Geographic, Free Men’s World und Amica. Seit 2004 ist Forster Mitglied und Juror beim ADC und in der Jury des Lead Awards und des Leica Oskar Barnack Awards tätig.

  • Esther Haase

    Esther Haase
 ist auf dem Vergrößerungstisch gewickelt worden, begleitete ihren Vater, Professor für Fotografie und Design, öfter bei Fotoshootings. Klassische Tanzausbildung, zwei Jahre Bühnenerfahrung, Studium Grafik-Design mit Schwerpunkt Fotografie. Seit 1993 tanzt sie mit der Kamera durch die Welt. Internationale Zeitschriften und Werbekunden, Filme, Ausstellungen, Bücher und Auszeichnungen dokumentieren den Erfolg ihrer Arbeit. Sie lebt in London und Hamburg.
    Foto Credit: Esther Haase

  • Hans Hansen

    Hans Hansen studierte angewandte Grafik bei Prof. Walter Breker an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Ab 1962 selbstständiger Fotograf und Grafiker, erste Fotoarbeiten von Glasobjekten im Auftrag von Tapio Wirkkala. 1963–1967 weltweit unterwegs für Arbeiten im Auftrag der Deutschen Lufthansa. Ab 1968 Aufträge für Volkswagen und andere Automobilhersteller in Deutschland, Frankreich, Italien und USA. Ab 1970 verstärkte Arbeit im Bereich der Sachfotografie. Seit 1980 eigene Projekte und Auftragsarbeiten für Werbung, Industrie und redaktionelle Beiträge. 

  • Christian Irrgang

    Christian Irrgang fotografiert seit 25 Jahren für Magazine und Zeitschriften, hat drei Bildbände über drei Bundespräsidenten veröffentlicht, seine Fotos in Einzelausstellungen gezeigt und an Büchern von Sandra Maischberger und Roger Willemsen mitgewirkt. Außerdem arbeitet er für das Corporate-Publishing von Unternehmen und Architekturbüros.

  • Regina Schmeken

    Regina Schmeken fotografiert seit Mitte der 70er Jahre. Seit 1980 werden ihre Arbeiten ausgestellt. 1986 kam sie als Redaktionsfotografin zur Süddeutschen Zeitung. Sie erhielt verschiedene Auszeichnungen, unter anderem den Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie sowie den „Prix de la Critique“ der Rencontres Internationales de la Photographie in Arles.

  • Donata Wenders

    Donata Wenders studierte Film und Theater in Berlin und Stuttgart. Anschließend arbeitete sie viele Jahre als Kameraassistentin und drehte selbst als Kamerafrau Spiel- und Dokumentarfilme. Seit 1995 ist sie ausschließlich als Fotographin tätig. Ihre Werke sind international in Museen und Galerien gezeigt worden. 

Vorjury

Reportage & Dokumentation

  • Nataly Bleuel

    Nataly Bleuel ist freie Autorin, sie schreibt Bücher sowie für die großen Magazine und  Zeitungen. Sie war Reporterin und Kulturredakteurin bei Spiegel Online, auf der Henri-Nannen-Schule, bei der taz und hat Soziologie, Lateinamerikanistik und Literatur in München, Freiburg und Berlin studiert, wo sie immer noch lebt. Nataly Bleuel wurde  u. a. mit dem Deutschen Sozialpreis, dem Katholischen Medienpreis und dem Dr.-Georg-Schreiber-Preis ausgezeichnet.
    © Foto: Gerd George

  • Bernhard Borgeest

    Bernhard Borgeest leitet das Ressort Wissen & Gesundheit des Focus Magazin. Er ist in München geboren, hat in Bayreuth Geo­ökologie studiert und arbeitete als Re­dak­teur bei Geo, Zeit und Natur. Beim Focus be­treute er bis 2011 die Reportage.

  • Philipp Holstein

    Philipp Holstein ist stellvertretender Ressortleiter im Feuilleton der Rheinischen Post in Düsseldorf. Er ist Buchautor und lehrt journalistisches Schreiben an verschiedenen Hochschulen. Philipp Holstein hat Literaturwissenschaft, Anglistik und Politologie studiert. Von 2004 bis 2005 arbeitete er in der Parlamentsredaktion der Rheinischen Post in Berlin und übernahm 2005 die Funktion des Kulturredakteurs.

  • Katrin Hummel

    Katrin Hummel ist seit 2012 Redakteurin im Ressort Leben der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Sie studierte Französisch, Geografie und Englisch, zunächst in Straßburg, dann in Freiburg. Nach dem ersten Staatsexamen besuchte sie die Berliner Journalisten-Schule, im Oktober 1996 trat sie ein Volontariat bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung an. Danach war sie zunächst Redakteurin im Ressort Deutschland und die Welt und wechselte 2007 zu faz.net.

  • Tim Jürgens

    Tim Jürgens ist stellvertretender Chefredakteur von 11Freunde, dem Magazin für Fußball-Kultur. Nach seinem Geschichtsstudium in Göttingen und Hamburg schrieb er als Autor für verschiedene Musik- und Kulturzeitschriften. Ab 1998 arbeitete er als Musikredakteur für die Hamburger Morgenpost und anschließend für den Playboy in München. Vor der WM 2006 wechselte er zu 11Freunde nach Berlin. 

  • Ulli Kulke

    Ulli Kulke ist freier Journalist und Buchautor. Nach dem Studium der Volks­wirtschaft und Wirtschaftspädagogik in Berlin war er 1979 Mitbegründer der taz, anschließend Redakteur für Politik und Wirtschaft und Bonner Korrespondent. Nach Stationen als Redakteur bei Natur und als Leiter der Wissenschaftsredaktion der Wochenpost wurde er 1996 stellvertretender Chefredakteur von mare. Von 2001-2017 war Ulli Kulke Reporter und Autor für Die Welt.

  • Anne Lena Mösken

    Anne Lena Mösken ist Redakteurin im Team Story der Berliner Zeitung. 2003 kam sie zum Studieren nach Berlin. Bevor sie ihr Volontariat bei der Berliner Zeitung machte, schrieb sie als freie Autorin über Subkultur und Nachtleben, über Rechtsextremismus, Gentrifizierung, Start-ups und alles, was sie so neugierig machte. Nach zwei Jahren in der Lokalredaktion wechselte sie im Sommer 2016 in die digitale Redaktion. Im Team Story schreibt sie jetzt fürs Magazin und die Seite 3 der Berliner Zeitung Reportagen und Interviews. 2012 erhielt sie für das Porträt „Ihr Kampf“ den Newcomerpreis der Otto Brenner Stiftung und 2018 den Theodor-Wolff-Preis für ihre Reportage „Als wäre nichts gewesen“.

  • Benjamin Piel

    Benjamin Piel ist Chefredakteur des Mindener Tageblatts. Er studierte Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Neuere und Neueste Geschichte und Vergleichende Religionswissenschaft in Tübingen. Es folgte ein Volontariat bei der Schweriner Volkszeitung, bevor er Redakteur und Redaktionsleiter bei der Elbe-Jeetzel-Zeitung (Lüchow/Wendland) wurde. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Theodor-Wolff-Preis (2014).

  • Julia Prosinger

    Julia Prosinger ist derzeit Ressortleiterin beim Tagesspiegel Sonntag. Zuvor hat sie beim Tagesspiegel einige Jahre als Reporterin gearbeitet. Sie hat Internationale Beziehungen und Völkerstrafrecht in Dresden, Galway und Sankt Petersburg studiert, die Henri-Nannen-Journalistenschule besucht und den Helmut-Stegmann-Preis gewonnen. 

  • Franziska Reich

    Franziska Reich ist Textchefin beim stern. Zuvor arbeitete sie für ver­schiedene Magazine und Zeitungen (BZ, Wiener, taz, FR, Allegra) und besuchte die Berliner Journalisten­schule. Seit 1999 ist sie Re­dak­teurin im Berliner stern-Büro – mit einem Zwischen­stopp bei Neon. Beim stern zunächst in den Ressorts Politik und Wirtschaft, dann für D2. Inzwischen schreibt Franziska Reich für alle Ressorts und stern-Ableger.

  • Susanne Schneider
    Susanne Schneider ist Autorin und Reporterin beim SZ-Magazin. Die geborene Münchnerin ist gelernte Schauspielerin und Ab­solventin der Deutschen Jour­nalisten­schule in München. Sie arbeitete als Re­dak­teurin bei Tempo, dem SZ-Magazin und bei der Zeit, zuletzt als Textchefin des SZ-Magazins.
  • Karl Spurzem

    Karl Spurzem ist stell­ver­tretender Chef­re­dak­teur von mare. Er studierte Kunst­geschichte, Romanistik und Rechts­wissenschaften und arbeitet seit 1986 als Journalist – als Freelancer in der Zentral­redaktion der Welt und als stell­ver­tretender Chef­re­dak­teur beim deutschen Rolling Stone-Verlag. 2001 wurde er Chef vom Dienst, 2008 stell­ver­tretender Chef­re­dak­teur von mare.

  • Luise Strothmann

    Luise Strothmann ist Vize-Ressortleiterin der taz am wochenende. Sie kam 2009 als Volontärin zur taz und wurde anschließend Redakteurin der Wochenendausgabe, heute betreut sie dort die Titelgeschichten. Für ihren Text „Das Ende der Angst“ bekam sie 2015 den Medienpreis der Deutschen Aids-Stiftung.  Zuletzt beschäftigte sie sich für den Innovationsreport der taz viel mit der Zukunft des Journalismus.

  • Katja Thimm

    Katja Thimm ist Reporterin im Deutschlandressort des Spiegel. Sie studierte Politikwissenschaft, Romanistik, Neuere Geschichte und Öffentliches Recht in Bonn, Paris und Hamburg und arbeitete als Redakteurin auch für den NDR und den stern. Katja Thimm wurde unter anderem mit dem Egon Erwin Kisch-Preis und dem Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus ausgezeichnet. Für das Buch „Vatertage“ erhielt sie 2012 den Evangelischen Buchpreis.
    © Foto: Ralf Baumgartner

  • Thomas Tuma

    Thomas Tuma ist Mitglied der Chefredaktion des Handelsblatts und zugleich Chefredakteur des Handelsblatt magazins. Auf ein Zeitungs­volontariat und ein Jahr als Lokal­redakteur folgten die Aus­bildung an der Deutschen Jour­na­listen­schule (DJS) sowie ein Journalistikstudium in München und Washington D.C. Als freier Journalist arbeitete er unter anderem für die Münchner Abendzeitung, als Autor war er beim G+J-Magazin Tango in Berlin aktiv. Nach einem Jahr beim stern wechselte er 1996 zum Spiegel, zunächst als Wirtschafts- und Medienredakteur, dann als Autor. Ab 2002 leitete er das Wirtschafts- und Medien­ressort. Thomas Tuma erhielt u.a. 2011 den Helmut Schmidt Journalisten­preis und 2012 den Friedrich-Vogel-Preis für Wirtschafts­journalismus.

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    Die Axel Springer Akademie gilt als eine der fortschrittlichsten Journalistenschulen. Sie ist zudem ein Thinktank des Verlags und Vorreiter bei der Entwicklung neuer jour­nalistischer Formate, für die sie vielfach aus­gezeichnet wurde: darunter mit dem Grimme Online Award („beispielhaft für publizistische Qualität im Netz“) und dem European Newspaper Online-Award („digitaler Jour­na­lis in Perfektion“). In einem Innovations-Special des Branchendienstes W&V hat die Axel Springer Akademie mit fünf Sternen im Gesamturteil für ihr crossmediales Ausbildungskonzept die Höchstwertung erhalten. Sie nimmt jedes Jahr rund 40 junge Journalisten für die zweijährige Re­dak­teurs-Ausbildung auf.
    Infos unter: www.axel-springer-akademie.de.

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    Die Evangelische Journalistenschule (EJS) in Berlin bil­det seit 1995 erfolg­reich Jour­na­list­innen und Jour­na­listen aus. Neben der pro­fes­sio­nellen Ver­mitt­lung des jour­na­listischen Hand­werks in Print, Hörfunk, TV und Online wird an der Evan­ge­lischen Jour­na­listen­schule Wert auf die Re­flexion ethischer Standards gelegt. In jedem Aus­bil­dungs­jahr­gang werden 16 junge Jour­na­listinnen und Jour­na­listen aus­gebildet. Die cross­mediale Aus­bildung dauert 22 Monate und ist in Lehr­re­dak­tionen an der EJS und mehreren Praxis­stationen in unter­schiedlichen Re­dak­tionen auf­geteilt. Die EJS steht in der Tradition der 1950 ge­gründeten Christ­lichen Presse­akademie (cpa), der ältesten un­ab­hängigen jour­na­listischen Aus­bildungs­ein­richtung in Deutschland.
    Infos unter: www.evangelische-journalistenschule.de.

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    Die Henri-Nannen-Journalistenschule ist die Journalistenschule von drei großen deutschen Medienhäusern: dem Gruner + Jahr Verlag, dem Zeit Verlag und dem Spiegel Verlag. In jedem Lehr­gang lernen und trainieren 16 junge Leute das Handwerk des guten Jour­na­lis, für Print- und digitale Medien. Die Ausbildung dauert 18 Monate, sie ist aufgeteilt in Seminarblöcke an der Schule und Praktika bei verschiedenen Redaktionen. Die Ausbildung ist kostenfrei. Das intensive, handwerklich breite Training sichert den Absolventen eine überdurchschnittliche Qualifikation. Der Journalist und Sachbuchautor Wolf Schneider hatte 1979 die Henri-Nannen-Schule gegründet und 16 Jahre lang geleitet. Bis heute haben über 600 Journalistinnen und Journalisten unsere Ausbildung durchlaufen.
    Infos unter: http://journalistenschule.de.

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    Die Katholische Journalistenschule ifp hat ihren Sitz in München. Die Jour­na­lis­ten­schüler leben und ar­beiten an unter­schied­lichen Orten im gesamten Bundes­gebiet: Sie stu­dieren und machen parallel eine Jour­na­listen­aus­bildung, sie vo­lon­tieren in katho­lischen Medien oder arbeiten in Tages­zeitungs­re­dak­tionen. Bei den jour­na­lis­tischen Werten denkt das ifp klassisch: Weniger klassisch ist die Jour­na­lis­ten­aus­bildung. Sie umfasst Print, Audio, Video und Online, bietet ein ver­lässliches Netz­werk, legt wert auf eine gute Be­ratung der jungen Jour­na­listen und ver­mittelt Tech­niken und Tech­nologien, die perfekt auf den Beruf vor­bereiten.

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    MAZ - Die Schweizer Journalistenschule ist das führende Schweizer Kompetenz­zentrum für Jour­na­lismus, Visuelle Publizistik und Kommunikation/ Rhetorik. Es bildet Medienschaffende aller Genres aus und ist fest verankert in der Medien­branche. Das MAZ wird getragen von den Schweizer Verlegern, dem Schweizerischen Radio und Fernsehen, den Berufsverbänden sowie der Stadt und dem Kanton Luzern. Die Vernetzung mit in- und ausländischen Hochschulen garantiert, dass aktuelle wissen­schaft­liche Erkenntnisse in den Unterricht fließen. Diese Kooperationen ermöglichen – neben dem anerkannten MAZ-Diplom – zudem weitere Abschlüsse.
    Infos unter: www.maz.ch.

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    Die Zeitenspiegel-Reportageschule in Reutlingen bildet jährlich 12 junge Journalisten mit dem Schwerpunkt Reportage aus. In der einjährigen Ausbildung wird praxisnah wie in einer Redaktion gearbeitet, Texte werden geschrieben und zur Ver­öffent­lichung angeboten. In einem Multimedia-Projekt im Ausland werden neue Erzählformen trainiert, das Reportage-Magazin Go (in Zusammenarbeit mit Fotografie-Studenten der Hochschule Hannover) bildet den Abschluss des Lehrganges. Mehr Infos: unter www.reportageschule.de und www.reporterreisen.com.

Investigation

  • Sven Clausen

    Sven Oliver Clausen ist seit Anfang 2014 stellvertretender Chefredakteur des manager magazins. Er ist Volkswirt (Universität zu Köln, Copenhagen Business School) und Absolvent der Kölner Journalistenschule. Kurze Zeit arbeitete er als freier Journalist (Handelsblatt, Die Zeit), im September 1999 stieg er ins Gründungsteam der Financial Times Deutschland ein. Ab 2006 war Clausen in der Hamburger Zentrale Nachrichtenchef mit Verantwortung für die Seite 1 und investigative Recherchen. 2008 wurde er stellvertretender Chefredakteur der FTD, ab 2009 zusätzlich Mitglied des Chefredakteurskollegium der Gruner + Jahr-Wirtschaftsmedien (FTD, Capital, Börse Online, Impulse, Business Punk). Für die letzte Ausgabe der FTD am 7. Dezember 2012 erhielt er zusammen mit der Redaktion den Henri-Nannen-Sonderpreis 2012. Von Juli bis Dezember 2013 war Clausen Co-Chef des Investigativteams der Welt-Gruppe. 

  • Moritz Döbler

    Moritz Döbler ist Chefredakteur des Weser-Kurier in Bremen. Er studierte Betriebswirtschaft und absolvierte die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg, an der er heute regelmäßig lehrt. Seine Laufbahn begann er 1993 bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa), 1999 wechselte er zu Reuters nach Berlin, baute dort die Onlinedienste auf, arbeitete als Senior Correspondent für den englischsprachigen Dienst und übernahm schließlich die Leitung des Hauptstadtbüros. 2005 ging er als Ressortleiter Wirtschaft zum Tagesspiegel und war dort zuletzt Geschäftsführender Redakteur und Mitglied der Chefredaktion.

  • Christina Elmer

    Christina Elmer leitet bei Spiegel Online als Mitglied der Chefredaktion das Ressort für Datenjournalismus. Sie engagiert sich im Vorstand des Vereins Netzwerk Recherche und wurde vom medium magazin als Wissenschaftsjournalistin des Jahres 2016 ausgezeichnet. Bis 2013 gehörte Sie zum Team Investigative Recherche des Magazins stern und arbeitete als Redakteurin für Infografiken bei der Deutschen Presse-Agentur, wo Sie zuvor „dpa-RegioData“ mit aufgebaut hatte, Deutschlands erste Redaktion für Datenjournalismus und Computer Assisted Reporting. Ihr Volontariat absolvierte sie beim WDR in Köln.

  • Kuno Haberbusch

    Kuno Haberbusch ist seit 1981 beim NDR. Zunächst als freier Mit­arbeiter, ab 1984 als fest­angestellter Re­dak­teur bei Panorama. Spätere Funktionen: Redaktions- und Abteilungsleiter von Panorama und Extra 3 sowie vom Medienmagazin Zapp. 2009 wechselte er in den Pro­gramm­be­reich Kultur und Doku­men­ta­tion, zuständig für Reportagen und Doku­men­ta­tionen. Kuno Haberbusch erhielt 2002 für die Produktion „Die Todespiloten“ den Grimme-Preis sowie 2007 für die Sendung Zapp den Bert-Donnep-Preis. Er engagiert sich seit Jahren im Netzwerk Recherche.

  • Lena Kampf

    Lena Kampf arbeitet für das investigative Ressort des WDR in Berlin und Brüssel in der Recherchekooperation aus NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung. Sie hat Politikwissenschaften in Maastricht, Berlin und Santiago de Chile studiert. Von 2012-2014 arbeitete sie im Team Investigative Recherche des stern und hat dort u.a. die Berichterstattung vom NSU-Prozess verantwortet. Im Sommer 2016 verbrachte sie zwei Monate als Arthur F. Burns Fellow beim Miami Herald in Florida.
    © Foto: Phlipp Bögle

  • Yassin Musharbash

    Yassin Musharbash ist Journalist, Arabist und Buchautor und arbeitet als stellvertretender Ressortleiter Investigative Recherche bei der Zeit in Berlin.

    © Foto: Nadia Beseiso

  •  

    Simone Wendler war bis August 2018 Chefreporterin bei der Lausitzer Rundschau in Cottbus. Bis 1990 arbeitete sie als Chemikerin, bevor sie 1990 in den Journalismus wechselte, erst beim Tagesspiegel in Berlin, von 1997 bis 2000 freiberuflich, anschließend bei der Lausitzer Rundschau.

  • Vanessa Wormer

    Vanessa Wormer leitet das Team Daten und digitale Investigation bei der Süddeutschen Zeitung. Für die Recherchen zu den Panama Papers wurde sie 2017 mit dem Deutschen Reporterpreis und dem Nannen Preis in der Kategorie Investigation ausgezeichnet. 2015 absolvierte Vanessa Wormer das Lede Program in Data Science an der Columbia University in New York, zuvor war sie Redakteurin bei der regionalen Tageszeitung Heilbronner Stimme.
    © Foto: Stephanie Füssenich

Web-Projekt

  • Teresa Bücker

    Teresa Bücker ist Chefredakteurin der unabhängigen Online-Plattform Edition F. Ihre Berufslaufbahn startete sie 2008 nach dem Studium der Publizistik, Psychologie und Politik als Ressortleiterin Community für der Freitag und beriet von 2010 bis 2014 in verschiedenen Positionen die SPD zu politischer Kommunikation und Digital-Strategien. Gemeinsam mit den Edition F-Gründerinnen Nora-Vanessa Wohlert und Susann Hoffmann wurde sie 2017 vom Medium Magazin als Journalistin des Jahres in der Kategorie Entrepreneur ausgezeichnet.

    © Foto: Jasmin Schreiber

  • Rüdiger Ditz

    Rüdiger Ditz ist als Headcoach des Madsack Medien Campus verantwortlich für die journalistische Aus- und Weiterbildung in der Madsack Mediengruppe (MMG). Bis September 2018 war er Online-Koordinator der MMG und Mitglied der RND-Chefredaktion. Begonnen hat er seine journalistische Laufbahn als Sportreporter des Süddeutschen Rundfunks. Nach dem Volontariat bei der Hamburger Morgenpost arbeitete er als Reporter bei Radio Hamburg, R.SH und als Redakteur bei der Hamburger Morgenpost. Dann wechselte er zu Spiegel Online, wo er zunächst als Wirtschaftsredakteur, später dann als Geschäftsführender Redakteur und stellvertretender Chefredakteur gearbeitet hat. Seit 2008 war er Chefredakteur von Spiegel Online, 2014 wechselte er als Geschäftsführender Redakteur zum Spiegel.

  • Anna-Beeke Gretemeier

    Anna-Beeke Gretemeier 
ist Chefredakteurin von stern.de und neon.de. Sie begann ihre journalistische Laufbahn 2006 als freie Reporterin in der Lokalredaktion von Bild Hamburg. Anschließend absolvierte sie ein Volontariat an der Axel-Springer-Akademie und schrieb während dieser Zeit für Bild und Welt Kompakt. 2011 machte sich Gretemeier mit einem Start-Up selbstständig und arbeitete als Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim NABU. 2014 wechselte sie zu stern.de in das Berliner Hauptstadtbüro. Im Dezember 2015 begann sie in der Hamburger Stammredaktion als Managing Editor mit dem Schwerpunkt Video und Social Media. Anna-Beeke Gretemeier wurde 2017 zu den „25 Top-Medienmachern von Morgen“ gewählt und bekam im Mai 2018 den Newcomer des Jahres-Award im Rahmen des European Newspaper Congress in Wien von Kress verliehen.

  • Alexandra-Katharina Kütemeyer

    Alexandra-Katharina Kütemeyer ist als freie Journalistin im In- und Ausland unterwegs: für Geschichten, digitale Beratung und Social-Media-Trainings. Aufgewachsen in der Kurpfalz und gelernt bei der Frankfurter Rundschau fand sie im Norden die Heimat. Sie volontierte bei der Petra, baute die Social-Media-Abteilung des stern auf und leitete diese bis zu ihrem Wechsel nach Bremen. Beim Weser-Kurier arbeitete sie als Geschäftsführende Redakteurin und Head of Digital, bis sie sich 2017 wieder für die Selbstständigkeit entschied.

  • Stefan Ottlitz (ehemals Plöchinger)

    Stefan Ottlitz (ehemals Plöchinger) ist seit 2018 Head Of Product der Spiegel-Gruppe. Davor war er sieben Jahre Digitalchef und Online-Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, weitere Stationen bei Spiegel Online, Financial Times Deutschland und Abendzeitung.