Kategorien

Reportage/ Egon Erwin Kisch-Preis

Ausgezeichnet werden jour­na­listische Arbeiten, die in nicht-fiktiver Dar­stel­lungs­form eine räumlich und zeitlich begrenzte Geschichte wiedergeben, die vom Autor erlebt oder beobachtet wurde. Sie darf subjektive Elemente ent­halten und soll beim Leser für „Kino im Kopf“ sorgen.

Investigative Leistung

In diese Kategorie gehören jour­na­listische Arbeiten, die un­be­kannte Fakten, Hinter­gründe, Zusammen­hänge und Machen­schaften auf­decken, Skandale enthüllen und Affären ans Licht bringen und so die Kontroll­funktion der Presse und ihre „öffentliche Aufgabe“ in besonderer Weise wahrnehmen.

Dokumentation

In diese Kategorie gehören jour­na­listische Arbeiten, die einen komplexen Sach­verhalt besonders ver­ständlich und anschaulich darstellen. Dabei kann es sich um historische, phi­lo­sophische oder Themen der aktuellen Politik ebenso handeln wie um wissen­schaftliche Themen.

Web-Projekte

Bei einem gelungenen Web-Projekt fügen sich Text, Foto­grafie, Ton, Video, mitunter auch Grafiken, Karten bruchlos aneinander. Es nutzt die multi­medialen Mög­lich­keiten, um eine Geschichte authentisch und informativ zu erzählen.

Reportage-Fotografie

Ausgezeichnet werden Arbeiten mit aktuellem Themen­bezug, die zudem das begleitete Geschehen in packende Bilder einfangen – mit der in­di­vi­duellen Perspektive der/des Fotoreporterin/-reporters.

Inszenierte Fotografie

Ausgezeichnet werden Foto­strecken, die jour­na­listische Inhalte eines Themas vermitteln, das mit Reportage-Fotografie nicht darzustellen ist. Die Strecke sollte eine Botschaft trans­portieren oder Verständ­lichkeit vermitteln.

Hauptjury

  • Klaus Brinkbäumer

    Klaus Brinkbäumer ist Chef­re­dak­teur des Spiegel. Nach einem Volontariat bei Weltbild war er dort bis 1988 als Re­dak­teur beschäftigt. Es folgten Stationen bei der Abendzeitung in München und beim Berliner Kurier, bis er 1993 aus der Focus-Ent­wick­lungs­redaktion zum Spiegel wechselte. Dort arbeitete Klaus Brinkbäumer zunächst als Re­dak­teur und dann als Reporter für verschiedene Ressorts und berichtete vier Jahre lang als Kor­res­pon­dent aus New York. 2011 wurde er erst Mitglied der Chef­re­dak­tion und kurz danach stell­ver­tretender Chef­re­dak­teur des Spiegel.

  • Dunja Hayali

    Dunja Hayali ist Journalistin und ZDF-Moderatorin. Nach dem Studium an der Deutschen Sporthochschule Köln mit dem Schwerpunkt „Medien und Kommunikation“ arbeitete sie unter anderem als Sportmoderatorin beim Radio der Deutschen Welle und als Moderatorin der Nachrichtensendung „Journal“ bei Deutsche Welle TV in Berlin. Im April 2007 übernahm Dunja Hayali die Moderation der ZDF-„Heute“-Nachrichten sowie die Co-Moderation des „Heute-Journals“. Seit Oktober 2007 moderiert sie außerdem das „ZDF-Morgenmagazin“, seit 2010 als Hauptmoderatorin. Für Reportagen reist Dunja Hayali nach Afrika, Sri Lanka und in den Irak.
    © Foto: Jennifer Fey

  • Tanit Koch

    Tanit Koch ist Chefredakteurin der Bild. Sie war zuvor in verschiedenen Funktionen in der Axel Springer SE tätig, unter anderem als Textchefin Bild, Redaktionsleiterin Bild Hamburg und Stellvertretende Chefredakteurin Bild sowie als verantwortliche Redakteurin in der Welt-Gruppe. Sie ist Absolventin der Axel Springer Journalistenschule und volontierte im Politik- und Wirtschafts-Ressort der Bild. Im Anschluss leitete die Juristin und Politikwissenschaftlerin das Büro des damaligen Chefredakteurs Kai Diekmann. 

  • Christian Krug

    Christian Krug ist Chef­redakteur des stern. Seit 1989 war er in verschiedenen Ressorts beim stern tätig, bevor er 1996 als Redaktions­leiter Spiegel-TV und Leiter Digitale Tages­zeitungen zum Spiegel Verlag wechselte. 1999 kehrte er zum stern zurück. Von 2000–2008 war Christian Krug Herausgeber und Chef­redakteur von Max. Von September 2009 bis Ende 2012 war er Chef­redakteur der Lufthansa-Magazin­familie und Editorial Director bei G+J Corporate Editors, ab Oktober 2012 Chef­redakteur Gala, bevor er Chef­redakteur des stern wurde.

  • Christoph Kucklick

    Christoph Kucklick ist Chef­re­dak­teur von Geo. Der promovierte Soziologe hat fest und frei bei verschiedenen Medien gearbeitet (u.a. Geo Saison, Hamburger Morgenpost, Die Zeit, Capital, brand eins) und mehrere Bücher veröffentlicht, zuletzt „Die granulare Ge­sell­schaft: Wie das Digitale unsere Wirklichkeit auflöst“.
    © Foto: Ullstein

  • Georg Löwisch

    Georg Löwisch ist Chefredakteur der taz. Schon vor Abschluss des Studiums in Leipzig arbeitete er als freier Reporter für Zeitungen, verschiedene ARD-Radios und den Fachdienst epd medien. Bei der taz in Berlin absolvierte er 1998 sein Volontariat, verantwortete ab 2001 die Reportage-Seite, wurde 2005 innenpolitischer Reporter und 2009 Gründungsressortleiter der sonntaz (heute taz am Wochenende). Zwischen 2012 und 2015 arbeitete er als Textchef und Autor bei Cicero und kehrte 2015 als Chefredakteur zur taz zurück.
    © Foto: Anja Weber

  • Giovanni di Lorenzo

    Giovanni di Lorenzo ist Chef­re­dak­teur der Wochen­zeitung Die Zeit und Herausgeber der Tageszeitung Der Tagesspiegel. Nebenbei moderiert er zusammen mit Judith Rakers die monatliche Fernseh-Talkrunde „3nach9“. Giovanni Di Lorenzo ist Autor mehrerer Bestseller, darunter das Interview-Buch „Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt“ und „Wofür stehst Du? Was in unserem Leben wichtig ist – eine Suche“ (zusammen mit Axel Hacke).
    © Foto: Jim Rakete

  • Mathias Müller von Blumencron

    Mathias Müller von Blumencron ist Chef­re­dak­teur für alle digitalen Produkte der FAZ. Zuvor war er Re­dak­teur bei Capital und Wirtschaftswoche, ab 1992 beim Spiegel, zunächst als Re­dak­teur im Ressort Deutsch­land II, dann Kor­res­pon­dent in Washington und New York. Ab September 2000 Chef­re­dak­teur von Spiegel Online, von 2008 bis April 2013 Co-Chef­re­dak­teur des Spiegel, bevor er 2013 zur FAZ wechselte.

  • Annette Ramelsberger

    Annette Ramelsberger ist Gerichts­reporterin der Süddeutschen Zeitung. Sie war beim Spiegel und der Berliner Zeitung und in Zeiten des Mauerfalls Kor­res­pon­dentin der Nachrichtenagentur AP in der DDR. Seit 1997 ist sie bei der Süddeutschen Zeitung, zunächst im Kor­res­pon­dentbüro in Berlin für Innere Sicherheit zuständig, später in München als Ressort­leiterin.

  • Christoph Schwennicke

    Christoph Schwennicke ist Chef­redakteur von Cicero. Nach Ab­schluss der Deutschen Journalisten­schule in München arbeitete er 1987–89 bei der Illertisser Zeitung/Augsburger Allgemeine und der Südwest Presse Ulm. Von 1989–92 war er Mit­arbeiter im Studio des Süddeutschen Rundfunks Ulm. Von 1993–96 arbeitete er bei der Badischen Zeitung, später als Kor­res­pon­dent­kor­res­pon­dent in Bonn, bevor er in gleicher Position zur SZ wechselte. 2004 war Christoph Schwennicke der SZ-Kor­res­pon­dent in London und leitete anschließend die Kor­res­pon­dent­redaktion der SZ. 2007–2012 Reporter des Spiegel, zuletzt stell­vertretender Büro­leiter im Berliner Kor­res­pon­dent­büro.

  • Andreas Wolfers

    Andreas Wolfers ist Leiter der Henri-Nannen-Schule. Er volontierte 1977–79 beim Flensburger Tageblatt und arbeitete als Re­dak­teur beim Magazin Yacht. Anschließend studierte er Geschichte und Politik und ging für zwei Jahre als Kor­res­pon­dent mehrerer Tages­zeitungen nach Jerusalem. Seit 1986 lebt und arbeitet er in Hamburg: zunächst als freier Autor für Print­medien, dann elf Jahre als Redak­teur bei Geo, fünf Jahre davon als Redak­tions­leiter der Geo-Specials. 2004 wechselte Andreas Wolfers als Text­chef zum stern. Seit 2007 leitet er die Henri-Nannen-Schule.

Jury Fotografie

  • Heico Forster

    Heico Forster arbeitete nach seinem Architekturstudium als Creative Director unter anderem bei National Geographic, Free Men’s World und Amica. Neben seiner Tätigkeit als Creative Director ist er seit 2004 Mitglied und Juror beim ADC und in der Jury des Lead Awards und des Oskar Barnack Awards tätig.

  • Christian Irrgang

    Christian Irrgang fotografiert seit 25 Jahren für Magazine und Zeitschriften, hat drei Bildbände über drei Bundespräsidenten veröffentlicht, seine Fotos in Einzelausstellungen gezeigt und an Büchern von Sandra Maischberger und Roger Willemsen mitgewirkt. Außerdem arbeitet er für das Corporate-Publishing von Unternehmen und Architekturbüros.

  • Rolf Nobel

    Prof. Rolf Nobel entwickelte den Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie in Hannover zu einem der weltweit größten und erfolgreichsten. Seit 2008 veranstaltet er in Hannover das zweijährlich stattfindende LUMIX Festival für jungen Fotojournalismus und gründete mit der Galerie für Fotografie (GAF) ein Forum für journalistische und dokumentarische Fotografie. 2016 erhielt er für seine Verdienste um die publizistische Fotografie den Dr.-Erich-Salomon-Preis von der Deutschen Gesellschaft für Photographie.

  • Julian Röder

    Julian Röders Bilder haben immer einen starken Subtext, sie verweisen über das Gezeigte hinaus auf gesamtgesellschaftliche Zustände und Entwicklungen. Mit einem konzeptuell-dokumentarischen Ansatz erarbeitet er Werke, die Strukturen von Macht und Ökonomie thematisieren. Seine Arbeiten wurden unter anderem in der Pinakothek der Moderne, dem Lenbachhaus in München sowie im Kunstverein in Frankfurt und Ulm ausgestellt.

  • Regina Schmeken

    Regina Schmeken fotografiert seit Mitte der 70er Jahre. Seit 1980 werden ihre Arbeiten ausgestellt. 1986 kam sie als Redaktionsfotografin zur Süddeutschen Zeitung. Sie erhielt verschiedene Auszeichnungen, unter anderem den Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie sowie den „Prix de la Critique“ der Rencontres Internationales de la Photographie in Arles.

  • Malin Schulz

    Malin Schulz ist Artdirektorin der Wochenzeitung die Zeit. Zuvor hat sie diverse Magazinprojekte entwickelt. Malin Schulz ist ausgebildete Fotografin und hat Reportagefotografie in Hamburg studiert. Ihr letztes Ausstellungsprojekt „Ramallah/Gaza Beach“ tourte von Jerusalem und Tel Aviv bis nach Gaza. Als Autorin schreibt sie über die Themenfelder Fotografie und Politik.

  • Barbara Stauss

    Barbara Stauss ist Gründungsmitglied von mare und verantwortlich für die Fotografie im Heft. Sie studierte Slawistik und ließ sich später am Letteverein zur Fotografin ausbilden. Neben mare ist Barbara Stauss für das jährlich erscheinende Fotobuch der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ verantwortlich.
    © Foto: Mathias Bothor

Vorjury

Reportage & Dokumentation

  • Bernhard Borgeest
    Bernhard Borgeest leitet das Aus­lands­ressort des Focus Magazin in Berlin. Er ist in München geboren, hat in Bayreuth Geo­ökologie studiert und arbeitete als Re­dak­teur bei Geo, Zeit und Natur. Beim Focus be­treute er bis 2011 die Reportage.
  • Timo Frasch

    Timo Frasch ist seit März 2014 poli­tischer Korres­pondent der FAZ/FAS für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saar­land. Davor war er mehrere Jahre Mit­glied der Nachrichten­re­dak­tion, außerdem Re­dak­teur im Politik­ressort der Frank­furter All­gemeinen Sonntags­zeitung. Er studierte Politik, Geschichte und Romanistik. Über die Illertisser Zeitung kam er zum Jour­na­lismus. 2011 erhielt er den Ernst-Robert-Curtius-Förderpreis für Essayistik.

  • Bettina Gaus

    Bettina Gaus ist politische Kor­res­pon­dentin der tageszeitung (taz). Nach dem Besuch der Deutschen Journalisten­schule und Studium der Politologie an der in München arbeitete sie u. a. bei der Münchner Abendzeitung. 1983 bis 1989 war sie Politik-Re­dak­teurin beim deutsch­sprachigen Programm der Deutschen Welle. Von 1989 bis 1996 berichtete sie mit Sitz in Nairobi für die taz, für ARD-Sender und Nachrichten­agenturen über Afrika. 1996 bis 1999 leitete sie das Kor­res­pon­dentbüro der taz.

  • Philipp Holstein

    Philipp Holstein ist stellvertretender Ressortleiter im Feuilleton der Rheinischen Post in Düsseldorf. Er ist Buchautor und lehrt journalistisches Schreiben an verschiedenen Hochschulen. Phillipp Holstein hat Literaturwissenschaft, Anglistik und Politologie studiert. Von 2004 bis 2005 arbeitete er in der Parlamentsredaktion der Rheinischen Post in Berlin und übernahm 2005 die Funktion des Kulturredakteurs.

  • Ulli Kulke
    Ulli Kulke ist Reporter und Autor bei Die Welt. Nach dem Studium der Volks­wirtschaft und Wirtschafts­pädagogik in Berlin war er 1979 Mit­be­gründer der taz, anschließend Re­dak­teur für Politik und Wirtschaft und Bonner Kor­res­pon­dent. Nach Stationen als Re­dak­teur bei Natur und als Leiter der Wissenschafts­redaktion der Wochenpost wurde er 1996 stell­ver­tretender Chef­redakteur von mare. Seit 2001 arbeitet Ulli Kulke für die Welt.
  • Charlotte Parnack

    Charlotte Parnack ist Leiterin des Hamburg-Ressorts der Wochenzeitung die Zeit. Nach ihrem Abschluss an der Ludwig-Maximilians-Universität in München absolvierte sie ein Volontariat bei der Süddeutschen Zeitung, wo sie im Anschluss als Redakteurin in dem Ressort Innenpolitik und später als Norddeutschlandkorrespondentin arbeitete.
    © Foto: Edith Wagner

  • Julia Prosinger

    Julia Prosinger ist Reporterin und Redakteurin beim Tagesspiegel Sonntag. Sie hat Internationale Beziehungen und Völkerstrafrecht in Dresden, Galway und Sankt Petersburg studiert, die Henri-Nannen-Journalistenschule besucht und einige Jahre als freie Reporterin gearbeitet.

  • Anja Reich
    Anja Reich ist Buchautorin und Leitende Redak­teurin bei der Berliner Zeitung. Sie wurde in Ostberlin geboren, hat in Leipzig Jour­na­lismus studiert, war Lokal­redak­teurin bei der Welt. Reporterin, New-York-Kor­res­pon­dentin und Magazinchefin bei der Berliner Zeitung. 2012 erhielt sie den Deutschen Reporterpreis.
  • Franziska Reich

    Franziska Reich ist Textchefin beim stern. Zuvor arbeitete sie für ver­schiedene Magazine und Zeitungen (BZ, Wiener, taz, FR, Allegra) und besuchte die Berliner Journalisten­schule. Seit 1999 ist sie Re­dak­teurin im Berliner stern Büro – mit einem Zwischen­stopp bei Neon. Beim stern zunächst in den Ressorts Politik und Wirtschaft, dann für D2. Inzwischen schreibt Franziska Reich für alle Ressorts und stern Ableger.

  • Karin Schlottmann

    Karin Schlottmann ist stellvertretende Ressortleiterin in der Politikredaktion der Sächsischen Zeitung. Nach dem Jurastudium und einem Volontariat hat sie die ersten Berufsjahre bei dpa in Berlin, Hamburg, Erfurt und Leipzig absolviert. 

  • Susanne Schneider
    Susanne Schneider ist Autorin und Reporterin beim SZ-Magazin. Die geborene Münchnerin ist gelernte Schauspielerin und Ab­solventin der Deutschen Jour­nalisten­schule in München. Sie arbeitete als Re­dak­teurin bei Tempo, dem SZ-Magazin und bei der Zeit, zuletzt als Textchefin des SZ-Magazins.
  • Karl Spurzem
    Karl Spurzem ist stell­ver­tretender Chef­re­dak­teur von mare. Er studierte Kunst­geschichte, Romanistik und Rechts­wissenschaften und arbeitet seit 1986 als Journalist – als Freelancer in der Zentral­redaktion der Welt und als stell­ver­tretender Chef­re­dak­teur beim Deutschen Rolling Stone Verlag. 2001 wurde er Chef vom Dienst, 2008 stell­ver­tretender Chef­re­dak­teur von mare.
  • Katja Thimm

    Katja Thimm ist Reporterin im Deutschlandressort des Spiegel. Sie studierte Politikwissenschaft, Romanistik, Neuere Geschichte und Öffentliches Recht in Bonn, Paris und Hamburg und arbeitete als Redakteurin auch für den NDR und den stern. Katja Thimm wurde unter anderem mit dem Egon Erwin Kisch-Preis und dem Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus ausgezeichnet. Für das Buch „Vatertage“ erhielt sie 2012 den Evangelischen Buchpreis.
    © Foto: Ralf Baumgartner

  • Thomas Tuma
    Thomas Tuma ist er stell­ver­tretender Chef­re­dak­teur des Handelsblatts. Auf ein Zeitungs­volontariat und ein Jahr als Lokal­redakteur folgten die Aus­bildung an der Deutschen Jour­na­listen­schule (DJS) sowie ein Journalistikstudium in München und Washington D.C. Als freier Journalist arbeitete er unter anderem für die Münchner Abendzeitung, als Autor war er beim G+J Magazin Tango in Berlin aktiv. Nach einem Jahr beim stern wechselte er 1996 zum Spiegel, zunächst als Wirtschafts- und Medienredakteur, dann als Autor. Ab 2002 leitete er das Wirtschafts- und Medien­ressort. Thomas Tuma erhielt u.a. 2011 den Helmut-Schmidt-Journalisten­preis und 2012 den Friedrich-Vogel-Preis für Wirtschafts­journalismus.
  • Peter Wenig

    Peter Wenig ist Leiter der Sportredaktion beim Hamburger Abendblatt. Nach seinem Studium der Journalistik in Dortmund arbeitete er als Autor, Chefreporter und Redakteur bei unterschiedlichen Magazinen und Zeitungen wie der Welt am Sonntag, Abendzeitung München und dem GQ.

  • Johanna Wieland

    Johanna Wieland ist Leitende Re­dak­teurin Text bei Geo. Sie hat ein Zeitungs­volontariat ab­solviert und an­schließ­end Literatur- und Kunst­geschichte in Hamburg und Florenz studiert. Ihre Ge­schichten wurden unter anderem mit dem Deutschen Umwelt­preis für Publizistik und dem Medien­preis Entwicklungs­politik ausgezeichnet.

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    Die Axel Springer Akademie gilt als eine der fortschrittlichsten Journalistenschulen. Sie ist zudem ein Thinktank des Verlags und Vorreiter bei der Entwicklung neuer jour­nalistischer Formate, für die sie vielfach aus­gezeichnet wurde: darunter mit dem Grimme Online Award („beispielhaft für publizistische Qualität im Netz“) und dem European Newspaper Online-Award („digitaler Jour­na­lis in Perfektion“). In einem Innovations-Special des Branchendienstes W&V hat die Axel Springer Akademie mit fünf Sternen im Gesamturteil für ihr crossmediales Ausbildungskonzept die Höchstwertung erhalten. Sie nimmt jedes Jahr rund 40 junge Journalisten für die zweijährige Re­dak­teurs-Ausbildung auf.
    Infos unter: www.axel-springer-akademie.de.

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    Die Evangelische Journalistenschule (EJS) in Berlin bil­det seit 1995 erfolg­reich Jour­na­list­innen und Jour­na­listen aus. Neben der pro­fes­sio­nellen Ver­mitt­lung des jour­na­listischen Hand­werks in Print, Hörfunk, TV und Online wird an der Evan­ge­lischen Jour­na­listen­schule Wert auf die Re­flexion ethischer Standards gelegt. In jedem Aus­bil­dungs­jahr­gang werden 16 junge Jour­na­listinnen und Jour­na­listen aus­gebildet. Die cross­mediale Aus­bildung dauert 22 Monate und ist in Lehr­re­dak­tionen an der EJS und mehreren Praxis­stationen in unter­schiedlichen Re­dak­tionen auf­geteilt. Die EJS steht in der Tradition der 1950 ge­gründeten Christ­lichen Presse­akademie (cpa), der ältesten un­ab­hängigen jour­na­listischen Aus­bildungs­ein­richtung in Deutschland.
    Infos unter: www.evangelische-journalistenschule.de.

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    Die Henri-Nannen-Journalistenschule ist die Journalistenschule von drei großen deutschen Medienhäusern: dem Gruner + Jahr Verlag, dem Zeit Verlag und dem Spiegel Verlag. In jedem Lehr­gang lernen und trainieren 16 junge Leute das Handwerk des guten Jour­na­lis, für Print- und digitale Medien. Die Ausbildung dauert 18 Monate, sie ist aufgeteilt in Seminarblöcke an der Schule und Praktika bei verschiedenen Redaktionen. Die Ausbildung ist kostenfrei. Das intensive, handwerklich breite Training sichert den Absolventen eine überdurchschnittliche Qualifikation. Der Journalist und Sachbuchautor Wolf Schneider hatte 1979 die Henri-Nannen-Schule gegründet und 16 Jahre lang geleitet. Bis heute haben über 600 Journalistinnen und Journalisten unsere Ausbildung durchlaufen.
    Infos unter: http://journalistenschule.de.

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    Das Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses e.V. (ifp) ist die katho­lische Jour­na­lis­ten­schule und in München zuhause. Die Jour­na­lis­ten­schüler leben und ar­beiten an unter­schied­lichen Orten im gesamten Bundes­gebiet: Sie stu­dieren und machen parallel eine Jour­na­listen­aus­bildung, sie vo­lon­tieren in katho­lischen Medien oder arbeiten in Tages­zeitungs­re­dak­tionen. Bei den jour­na­lis­tischen Werten denkt das ifp klassisch: Weniger klassisch ist die Jour­na­lis­ten­aus­bildung. Sie umfasst Print, Audio, Video und Online, bietet ein ver­lässliches Netz­werk, legt wert auf eine gute Be­ratung der jungen Jour­na­listen und ver­mittelt Tech­niken und Tech­nologien, die perfekt auf den Beruf vor­bereiten.

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    MAZ - Die Schweizer Journalistenschule ist das führende Schweizer Kompetenz­zentrum für Jour­na­lis, Visuelle Publizistik und Kommunikation/ Rhetorik. Es bildet Medienschaffende aller Genres aus und ist fest verankert in der Medien­branche. Das MAZ wird getragen von den Schweizer Verlegern, dem Schweizerischen Radio und Fernsehen, den Berufsverbänden sowie der Stadt und dem Kanton Luzern. Die Vernetzung mit in- und ausländischen Hochschulen garantiert, dass aktuelle wissen­schaft­liche Erkenntnisse in den Unterricht fließen. Diese Kooperationen ermöglichen – neben dem anerkannten MAZ-Diplom – zudem weitere Abschlüsse.
    Infos unter: www.maz.ch.
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    Die Zeitenspiegel-Reportageschule in Reutlingen bildet jährlich 12 junge Journalisten mit dem Schwerpunkt Reportage aus. In der einjährigen Ausbildung wird praxisnah wie in einer Redaktion gearbeitet, Texte werden geschrieben und zur Ver­öffent­lichung angeboten. In einem Multimedia-Projekt im Ausland werden neue Erzählformen trainiert, das Reportage-Magazin GO (in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Fotografie Hannover) bildet den Abschluss des Lehrganges. Mehr Infos: unter www.reportageschule.de und www.reporterreisen.com.

Investigativ

  • Melanie Bergermann

    Melanie Bergermann ist Investigativ-Reporterin bei der WirtschaftsWoche. Nach dem Magister-Studium (Politik, Philosophie, Recht) hat sie an der Georg von Holtzbrinck Schule eine Ausbildung zur Wirt­schafts­journalistin absolviert. 2006–2009 war sie als Re­dak­teurin bei der WirtschaftsWoche zuständig für die Berichterstattung über Banken, 2009–2012 als Re­dak­teurin bei G+J Wirtschaftsmedien zuständig für Banken. Melanie Bergermann wurde 2009 mit dem Henri Nannen Preis ausgezeichnet, 2013 mit dem Holtzbrinck Preis und sie wurde Wirt­schafts­journalistin des Jahres.

  • Jens Brambusch

    Jens Brambusch ist Reporter beim Wirtschaftsmagazin Capital mit dem Schwer­punkt Wirtschafts­kriminalität. Zuvor arbeitete er viele Jahre bei der Financial Times Deutschland, zuerst als Blattmacher im Politik­ressort, dann als Seite-1-Re­dak­teur. 2008 wechselte er in das Reporterteam der Gruner + Jahr-Wirtschaftsmedien und recherchierte für FTD, Capital, Impulse und Börse Online.

  • Daniel Drepper
    Daniel Drepper ist Mitgründer und Senior Reporter bei Correct!v. Bis Ende Mai 2014 war er Fellow am Stabile Center for Investigative Journalism und Scholar am Brown Institute for Media Innovation der Columbia University in New York City. Von 2010 bis 2013 arbeitete Daniel Drepper für das Recherche-Ressort der heutigen Funke-Medien­gruppe. Er war unter anderem freier Journalist für den Deutschlandfunk, den WDR, Zeit Online und die FAZ. Zudem gründete er für die Waz-Gruppe die Recherche-Plattform fussballdoping.de, die für den Grimme-Online-Award nominiert wurde.
  • Sylke Gruhnwald

    Sylke Gruhnwald ist Verwaltungsrats-präsidentin der Stiftung journalismfund.eu sowie Reporterin beim Schweizer Magazin Beobachter. Berufliche Stationen waren unter anderem The Economist, dessen The Economist Intelligence Unit sowie die Neue Zürcher Zeitung. Sie ist Mitbegründerin von lobbywatch.ch, Vorstandsmitglied von investigativ.ch sowie Initiatorin des Projekts „The Migrants’ Files“. Für ihre Arbeiten wurden Sylke Gruhnwald und ihre Teams mehrfach mit nationalen und internationalen Journalistenpreisen ausgezeichnet.

  • Kuno Haberbusch
    Kuno Haberbusch ist seit 1981 beim NDR. Zunächst als freier Mit­arbeiter, ab 1984 als fest­angestellter Re­dak­teur bei Panorama. Spätere Funktionen: Redaktions- und Abteilungsleiter von Panorama und Extra 3 sowie vom Medienmagazin Zapp. 2009 wechselte er in den Pro­gramm­be­reich Kultur und Doku­men­ta­tion, zuständig für Reportagen und Doku­men­ta­tionen. Kuno Haberbusch erhielt 2002 für die Produktion „Die Todespiloten“ den Adolf-Grimme-Preis sowie 2007 für die Sendung Zapp den Bert-Donnep-Preis. Er engagiert sich seit Jahren im Netzwerk Recherche.
  • Egmont R. Koch
    Egmont R. Koch ist ein investigativer Filmjournalist und Buchautor. Er studierte Biochemie an der Medizinischen Hochschule Hannover, ehe er zum Jour­na­lismus wechselte. In den letzten 40 Jahren hat Koch mehr als 40 Doku­men­ta­tionen und Reportagen für ARD und ZDF produziert.

Web-Projekte

  • Yannick Dillinger

    Yannick Dillinger ist seit 2014 Leiter Digitales und Mitglied der Chefredaktion bei der Schwäbischen Zeitung. In dieser Funktion ist er für die Qualitäts­sicherung und Weiterentwicklung der digitalen Produkte des Hauses verantwortlich. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Suche nach neuen Erzählformen und Audience Listening. Von 2012 bis 2014 war Dillinger Re­dak­teur für Online & Social Media, davor drei Jahre lang Lokalredakteur. Der gebürtige Pfälzer hat Germanistik und Politikwissenschaften studiert und anschließend beim Vogtland-Anzeiger in Plauen volontiert.

  • Rüdiger Ditz

    Rüdiger Ditz ist Online-Koordinator der Madsack Medien­gruppe und Mitglied der RND Chef­re­dak­tion. Begonnen hat er seine journalistische Laufbahn als Sportreporter des Süddeutschen Rundfunks. Nach dem Volontariat bei der Hamburger Morgenpost arbeitete er als Reporter bei Radio Hamburg und als Re­dak­teur bei der Hamburger Morgenpost. Dann wechselte er zu Spiegel Online, wo er zunächst als Wirt­schafts­re­dak­teur, später dann als Ge­schäfts­führender Re­dak­teur und stell­ver­tretender Chef­re­dak­teur gearbeitet hat. Seit 2008 war er Chef­re­dak­teur von Spiegel Online, 2014 wechselte er als Ge­schäfts­führender Re­dak­teur zum Spiegel.

  • Alexandra-Katharina Kütemeyer
    Alexandra-Katharina Kütemeyer ist Geschäfts­führende Re­dak­teurin beim Weser-Kurier. Sie stu­dierte in Bremen, wo sie, nach Jahren in Frankfurt und Hamburg, jetzt wieder heimisch wurde. Dialekt­frei, Werder-Fan, Whisky-Trinkerin – und überzeugte Jour­na­listin, die Print und Online nie trennen wollte. Zuvor arbeitete sie Lokal­re­por­terin bei der Frankfurter Rundschau, Volontärin bei der Petra und schließ­lich Social Media Chefin beim stern.
  • Philipp Oehmke

    Philipp Oehmke ist Korrespondent für den Spiegel in New York. Er hat bei Tempo volontiert und später die Columbia School of Journalism in New York absolviert. Von 2002 bis 2006 war er Redakteur beim Süddeutsche Zeitung Magazin, danach acht Jahre lang Reporter im Kulturressort des Spiegel, bis er 2015 in das New Yorker Büro wechselte. Er ist Autor des Bestsellers „Die Toten Hosen. Am Anfang war der Lärm“.

  • Stefan Plöchinger
    Stefan Plöchinger ist Digitalchef der Süddeutschen Zeitung, wo er vor zwei Jahrzehnten als Lokal­re­porter auch begann. Dazwischen Stationen bei der Abendzeitung, der Financial Times Deutschland und Spiegel Online als Politik­redakteur, CvD und Textchef.
  • Eva Spundflasche

    Eva Spundflasche ist Chefredakteurin von Brigitte Digital und ver­ant­wortet damit alle zur Marken­familie Brigitte ge­hörenden digi­talen Pro­dukte. Ihre jour­na­lis­tische Lauf­bahn begann sie bei Axel Springer, unter anderem mit Sta­tionen bei Bild Der Frau als Text­chefin und Stell­ver­tretende Chef­re­dak­teurin Digital und als Chef­re­dak­teurin für das frauen­spezifische Digital­magazin gofeminin.de.