Kategorien

Reportage/ Egon Erwin Kisch-Preis

In diese Kategorie gehören journalistische Arbeiten, die in nicht-fiktiver Dar­stel­lungs­form eine räumlich und zeitlich begrenzte Geschichte wiedergeben, die von der Autorin oder dem Autor erlebt oder beobachtet wurde. Bestandteile der Arbeit, die aus Informationen Dritter übernommen wurden, müssen als solche deutlich werden. Sie darf subjektive Elemente ent­halten und soll bei Leserinnen und Lesern für „Kino im Kopf“ sorgen. Für diese Kategorie können auch journalistische Porträts ausgewählt werden. Die Jury wird Texte mit überwiegend selbst erlebtem Anteil höher bewerten.

Investigation

In diese Kategorie gehören jour­na­listische Arbeiten, die un­be­kannte Fakten, Hinter­gründe, Zusammen­hänge und Machen­schaften auf­decken, Skandale enthüllen und Affären ans Licht bringen und so die Kontroll­funktion der Presse und ihre „öffentliche Aufgabe“ in besonderer Weise wahrnehmen.

Investigation / Lokal

Für Arbeiten in dieser Kategorie gelten die gleichen Kriterien wie für die Kategorie „Investigation“ – mit einer Ausnahme: Sie sind von der Redaktion einer regionalen oder lokalen Tageszeitung erarbeitet und in dieser Tageszeitung (Print oder Online) auch veröffentlicht worden.

Dokumentation

In diese Kategorie gehören jour­na­listische Arbeiten, die einen komplexen Sach­verhalt besonders ver­ständlich und anschaulich darstellen. Dabei kann es sich um historische, phi­lo­sophische oder Themen der aktuellen Politik ebenso handeln wie um wissen­schaftliche Themen.

Web-Projekt

In der Kategorie Web-Projekt können neben klassischen Web-Reportagen auch neue journalistische Formate eingereicht werden, die für Soziale Medien und Videoportale produziert worden sind. Ebenfalls in diese Kategorie fallen datenjournalistische Projekte, Tutorials und außerordentliche journalistische Recherchen im Netz.

Reportage-Fotografie

Ausgezeichnet werden Arbeiten, die mit herausragenden Bildern eine interessante Geschichte erzählen. Das Thema soll sich aus der Fotoarbeit erschließen und die Faszination des stehenden Bildes vermitteln.

Inszenierte Fotografie

Ausgezeichnet werden Foto­strecken, die jour­na­listische Inhalte eines Themas vermitteln, das mit Reportage-Fotografie nicht darzustellen ist. Die Strecke sollte eine Botschaft trans­portieren oder Verständ­lichkeit vermitteln.

Hauptjury

  • Alina Fichter

    Alina Fichter ist Senior Advisor und Global Advisory Board Member beim amerikanischen Medien-Start-up NEWSGUARD; gleichzeitig arbeitet sie an einem Dokumentarfilm und unterrichtet u.a. an der Hamburg Media School. Zuvor war sie Mitglied der Chefredaktion von ZEIT ONLINE. Bevor sie als John S. Knight-Fellow ein Jahr an der Stanford University verbrachte, beschäftigte sie sich als Distributionsreferentin der Fernsehdirektion des BR mit der Frage, wie Inhalte zu den Menschen gelangen - in einer Zeit, in der sich das Mediennutzungsverhalten radikal verändert. Sie begann ihre Laufbahn als Finanzreporterin bei der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG und als Medien- und Technologieredakteurin bei der ZEIT.

  • Florian Gless

    Florian Gless ist seit Januar 2019 stern-Chefredakteur, in einer Doppelspitze zusammen mit Anna-Beeke Gretemeier. Er ist Historiker und Absolvent der Henri-Nannen-Schule. Über 15 Jahre war er in verschiedenen Positionen in den Redaktionen des Spiegel und des stern tätig. 2014 wurde er Chefredakteur der deutschen Ausgabe von National Geographic und der P.M.-Markenfamilie. Von April bis Dezember 2018 war er bei GRUNER + JAHR Publisher Wissen.

    © Foto: Guido Rottmann

  • Steffen Klusmann

    Steffen Klusmann führt als Chefredakteur die gemeinsame Redaktion von Spiegel und Spiegel Online. Er studierte Volkswirtschaftslehre in Mainz, Glasgow und Hamburg. Anschließend absolvierte er ein Volontariat an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten und arbeitete danach bei der Wirtschaftswoche. Ab 1996 berichtete Klusmann für das manager magazin über Wirtschaftspolitik und Technologietrends. 1999 wechselte er in die Entwicklungsredaktion der Financial Times Deutschland (FTD), die ab Februar 2000 erschien. 2003 kehrte Klusmann in der Position des stellvertretenden Chefredakteurs kurzzeitig zum manager magazin zurück, bevor er 2004 zum Chefredakteur der FTD ernannt wurde. 2009 war er in derselben Funktion zusätzlich für Capital zuständig. Nach der Einstellung der FTD wechselte Steffen Klusmann im März 2013 als stellvertretender Chefredakteur zum stern.  Im November 2013 wurde er Chefredakteur des manager magazins, von wo aus er im Oktober 2018 zum Spiegel wechselte.

  • Christoph Kucklick

    Christoph Kucklick ist Chefredakteur von GEO und GEO.DE. Zuvor hat der promovierte Soziologe lange als freier Reporter gearbeitet (DIE ZEIT, BRAND EINS), als Chefredakteur von GEO SAISON und Buchautor („Die granulare Gesellschaft. Wie das Digitale unsere Wirklichkeit auflöst“ und „Das unmoralische Geschlecht“).

  • Georg Löwisch

    Georg Löwisch ist Chefredakteur der TAZ. Schon vor Abschluss des Studiums in Leipzig arbeitete er als freier Reporter für Zeitungen, verschiedene ARD-Radios und den Fachdienst EPD MEDIEN. Bei der TAZ in Berlin absolvierte er 1998 sein Volontariat, verantwortete ab 2001 die Reportage-Seite, wurde 2005 innenpolitischer Reporter und 2009 Gründungsressortleiter der SONNTAZ (heute TAZ AM WOCHENENDE). Zwischen 2012 und 2015 arbeitete er als Textchef und Autor bei CICERO und kehrte 2015 als Chefredakteur zur TAZ zurück.
    © Foto: Anja Weber

  • Caren Miosga

    Caren Miosga ist seit 2007 Moderatorin der TAGESTHEMEN. Sie studierte Geschichte und Slavistik in Hamburg, nebenbei arbeitete sie als Reiseleiterin in Moskau und St. Petersburg und berichtete für den Hörfunk aus Russland. Bei R.SH, RADIO HAMBURG, N-JOY-RADIO und RTL-NORD hat sie als Reporterin, Redakteurin und Moderatorin gearbeitet. Seit 1999 ist Caren Miosga beim NDR – als Film-Autorin sowie als Moderatorin des NDR-KULTURJOURNALS (1999-2007) und des Medienmagazins ZAPP (2003 - 2005). Für die ARD präsentierte sie die wöchentliche Sendung TTT - TITEL, THESEN, TEMPERAMENTE im ERSTEN.

    © Foto: Thorsten Jander

  • Richard David Precht

    Richard David Precht ist Philosoph, Publizist, Autor und Honorarprofessor für Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg sowie Honorarprofessor für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Seit seinem Bucherfolg mit »Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?« waren alle seine Bücher zu philosophischen oder gesellschaftspolitischen Themen große Bestseller und wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Seit 2012 moderiert er die Philosophiesendung »PRECHT« im ZDF.

    © Foto: Amanda Dahms

  • Annette Ramelsberger

    Annette Ramelsberger ist Leitende Redakteurin und Gerichtsreporterin der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG. Sie hat als politische Reporterin für den SPIEGEL, die BERLINER ZEITUNG und die Nachrichtenagentur AP in Frankfurt, Berlin und München gearbeitet. 2019 hat sie mit ihren Kollegen den Nannen Preis für die NSU-Protokolle erhalten, 1999 den Theodor-Wolff-Preis der deutschen Zeitungen.

    © Foto: Wolfgang Vichtl

  • Sabine Rückert

    Sabine Rückert ist Mitglied der Chefredaktion der ZEIT. Sie volontierte nach ihrem Studium an der Axel-Springer-Journalistenschule und arbeitete in dieser Zeit für die BILD-Zeitung. Anschließend war sie 1991 Nachrichten-Redakteurin bei der TAGESZEITUNG (TAZ) in Berlin. Seit 1992 arbeitet sie für die Die ZEIT zunächst als Redakteurin im Ressort Dossier, von 2000 bis 2011 als ressortunabhängige Gerichts- und Kriminalreporterin. Nach einem Jahr als Ressortleiterin des Dossiers wechselte sie im November 2012 in die Chefredaktion der ZEIT. Mit ihren Reportagen und Porträts gewann Sabine Rückert die meisten großen Journalistenpreise, unter anderem den Theodor-Wolff-Preis, zweimal den Egon Erwin Kisch-Preis und den Deutschen Reporterpreis.

    © Foto: Verena Tammen

  • Karl Spurzem

    Karl Spurzem ist stell­ver­tretender Chef­re­dak­teur von mare. Er studierte Kunst­geschichte, Romanistik und Rechts­wissenschaften und arbeitet seit 1986 als Journalist – als Freelancer in der Zentral­redaktion der Welt und als stell­ver­tretender Chef­re­dak­teur beim deutschen Rolling Stone-Verlag. 2001 wurde er Chef vom Dienst, 2008 stell­ver­tretender Chef­re­dak­teur von mare.

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  • *Sprecher der Hauptjury: Andreas Wolfers

    Andreas Wolfers ist Leiter der Henri-Nannen-Schule. Er volontierte 1977–1979 beim Flensburger Tageblatt und arbeitete als Re­dak­teur beim Magazin Yacht. Anschließend studierte er Geschichte und Politik und ging für zwei Jahre als Kor­res­pon­dent mehrerer Tages­zeitungen nach Jerusalem. Seit 1986 lebt und arbeitet er in Hamburg: zunächst als freier Autor für Print­medien, dann elf Jahre als Redak­teur bei Geo, fünf Jahre davon als Redak­tions­leiter der Geo-Specials. 2004 wechselte Andreas Wolfers als Text­chef zum stern. Seit 2007 leitet er die Henri-Nannen-Schule.

Jury Fotografie

folgt

Vorjury

Reportage

  • Bernhard Borgeest

    Bernhard Borgeest leitet das Ressort Wissen & Gesundheit des FOCUS MAGAZIN. Er ist in München geboren, hat in Bayreuth Geo­ökologie studiert und arbeitete als Re­dak­teur bei GEO, DIE ZEIT und NATUR. Beim FOCUS be­treute er bis 2011 die Reportage.

  • Yannick Dillinger

    Yannick Dillinger ist seit 2014 Digitalchef und stellvertretender Chefredakteur bei der Schwäbischen Zeitung. In dieser Funktion ist er für die Qualitäts­sicherung und Weiterentwicklung der digitalen Produkte des Hauses verantwortlich. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Suche nach neuen Erzählformen und Audience Listening. Von 2012 bis 2014 war Dillinger Re­dak­teur für Online & Social Media, davor drei Jahre lang Lokalredakteur. Der gebürtige Pfälzer hat Germanistik und Politikwissenschaften studiert und anschließend beim Vogtland-Anzeiger in Plauen volontiert.

  • Karsten Kammholz

    Karsten Kammholz ist Chefredakteur des MANNHEIMER MORGEN. Er wurde in Neu-Delhi geboren, verbrachte seine Jugend an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste und studierte Anglistik und Journalistik in Kiel, Leipzig und London. Er war u.a. Chefreporter der FUNKE Zentralredaktion in Berlin, Stv. Chefredakteur der HEILBRONNER STIMME und in leitenden Funktionen bei der WELT und beim HAMBURGER ABENDBLATT tätig. 

  • Julia Prosinger

    Julia Prosinger ist derzeit Ressortleiterin beim Tagesspiegel Sonntag. Zuvor hat sie beim Tagesspiegel einige Jahre als Reporterin gearbeitet. Sie hat Internationale Beziehungen und Völkerstrafrecht in Dresden, Galway und Sankt Petersburg studiert, die Henri-Nannen-Schule besucht und den Helmut-Stegmann-Preis gewonnen. 

  • Jürgen Schaefer

    Jürgen Schaefer ist Stellvertretender Chefredakteur von Geo. Nach einem Volontariat bei der Allgäuer Zeitung arbeitete er als Redakteur bei den Stuttgarter Nachrichten, bevor er für die Agentur ZEITENSPIEGEL als Reporter zuerst in New York, dann in Havanna stationiert war. Seit 2005 ist er bei Geo

  • Marc Schürmann

    Marc Schürmann ist seit 2014 Textchef des SZ-MAGAZINS. In gleicher Funktion war er zuvor bei der Zeitschrift NEON tätig, davor dort als Redakteur. Wiederum davor liegen einige Jahre als Radio- und Magazinreporter, Deutsche Journalistenschule, Studium in München und eine Kindheit am Rande des Ruhrgebiets.

  • Karin Stawski

    Karin Stawski ist Wirtschaftsreporterin des STERN in Hamburg. Seit sechs Jahren schreibt sie für das Magazin, all seine Ableger und Kanäle. Zuvor arbeitete sie für das Reportage-Ressort Agenda der FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND und volontierte bei der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG in München und Berlin. Sie hat Journalistik mit Schwerpunkt Wirtschaft studiert. Für ihre Reportagen wurde sie u. a. mit dem Axel-Springer-Preis für junge Journalisten und dem Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus ausgezeichnet.

    © Foto: Carolin Windel

  • Luise Strothmann

    Luise Strothmann ist Vize-Ressortleiterin der taz am wochenende. Sie kam 2009 als Volontärin zur taz und wurde anschließend Redakteurin der Wochenendausgabe, heute betreut sie dort die Titelgeschichten. Für ihren Text „Das Ende der Angst“ bekam sie 2015 den Medienpreis der Deutschen Aids-Stiftung.  Zuletzt beschäftigte sie sich für den Innovationsreport der taz viel mit der Zukunft des Journalismus.

  • Özlem Topçu

    Özlem Topçu arbeitet seit 2009 als Politik-Redakteurin bei der Wochenzeitung DIE ZEIT. Ihr Themenschwerpunkt ist die Außenpolitik. Sie berichtet regelmäßig über und aus der Türkei, neuerdings auch aus Israel.

    © Foto: Thies Rätzke

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  • *Sprecher der Vorjury Reportage:               Karl Spurzem

    Karl Spurzem ist stell­ver­tretender Chef­re­dak­teur von mare. Er studierte Kunst­geschichte, Romanistik und Rechts­wissenschaften und arbeitet seit 1986 als Journalist – als Freelancer in der Zentral­redaktion der Welt und als stell­ver­tretender Chef­re­dak­teur beim deutschen Rolling Stone-Verlag. 2001 wurde er Chef vom Dienst, 2008 stell­ver­tretender Chef­re­dak­teur von mare.

Investigation und Investigation / Lokal

  • Sven Clausen

    Sven Oliver Clausen ist seit Dezember 2018 Chefredakteur des manager magazin. Er ist Volkswirt (Universität zu Köln, Copenhagen Business School) und Absolvent der Kölner Journalistenschule. Kurze Zeit arbeitete er als freier Journalist (Handelsblatt, Die Zeit), im September 1999 stieg er ins Gründungsteam der Financial Times Deutschland ein. Ab 2006 war Clausen in der Hamburger Zentrale Nachrichtenchef mit Verantwortung für die Seite 1 und investigative Recherchen. 2008 wurde er stellvertretender Chefredakteur der FTD, ab 2009 zusätzlich Mitglied des Chefredakteurskollegium der GRUNER + JAHR-Wirtschaftsmedien (FTD, Capital, Börse Online, Impulse, Business Punk). Für die letzte Ausgabe der FTD am 7. Dezember 2012 erhielt er zusammen mit der Redaktion den Henri Nannen-Sonderpreis 2012. Von Juli bis Dezember 2013 war Clausen Co-Chef des Investigativteams der Welt-Gruppe. 2014 wechselte er zu Manager Magazin.

  • Anette Dowideit

    Anette Dowideit ist Chefreporterin im Investigativteam der WELT-Gruppe. Zu ihren Schwerpunktthemen gehören Wirtschaftskriminalität, Missstände am Arbeitsmarkt und in der Gesundheits- und Pflegebranche, Nachhaltigkeit. Für ihre Recherchen kooperiert sie mit Fernsehsendern, sie ist regelmäßiger Gast in politischen Talkshows und veröffentlicht Bücher zu ihren Recherchen. Zuletzt erschien im September 2019: „Die Angezählten – Wenn wir von unserer Arbeit nicht mehr leben können“. Sie ist Mitglied im Vorstand des Reporterforums und von NETZWERK RECHERCHE.

  • Christina Elmer

    Christina Elmer ist stellvertretende Entwicklungschefin beim SPIEGEL, wo sie zuvor als Wissenschaftsjournalistin arbeitete und das Ressort Datenjournalismus aufbaute. Von 2017 bis 2019 gehörte sie zur Chefredaktion von SPIEGEL ONLINE. Sie engagiert sich im Vorstand des Vereins NETZWERK RECHERCHE und wurde vom Medium Magazin als „Wissenschaftsjournalistin des Jahres 2016“ ausgezeichnet. Stationen im Team Investigative Recherche des Magazins STERN, bei der DPA, Volontariat beim WDR in Köln, Studium der Journalistik und Biologie an der TU Dortmund.

    © Foto: Christian O. Bruch

  • Kuno Haberbusch

    Kuno Haberbusch ist seit 1981 beim NDR. Zunächst als freier Mit­arbeiter, ab 1984 als fest­angestellter Re­dak­teur bei Panorama. Spätere Funktionen: Redaktions- und Abteilungsleiter von Panorama und Extra 3 sowie vom Medienmagazin Zapp. 2009 wechselte er in den Pro­gramm­be­reich Kultur und Doku­men­ta­tion, zuständig für Reportagen und Doku­men­ta­tionen. Kuno Haberbusch erhielt 2002 für die Produktion „Die Todespiloten“ den Grimme-Preis sowie 2007 für die Sendung ZAPP den Bert-Donnep-Preis. Er engagiert sich seit Jahren im Netzwerk Recherche.

  • Lena Kampf

    Lena Kampf arbeitet für das investigative Ressort des WDR in Berlin und Brüssel in der Recherchekooperation aus NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung. Sie hat Politikwissenschaften in Maastricht, Berlin und Santiago de Chile studiert. Von 2012-2014 arbeitete sie im Team Investigative Recherche des stern und hat dort u.a. die Berichterstattung vom NSU-Prozess verantwortet. Im Sommer 2016 verbrachte sie zwei Monate als Arthur F. Burns Fellow beim Miami Herald in Florida.
    © Foto: Phlipp Bögle

  • Johannes Röhrig

    Johannes Röhrig befasst sich beim STERN seit 2001 vorwiegend mit Fehltritten: Seine Enthüllungen zu einem geheimen Fußball-Konto in der Schweiz brachten den Steuerfall Hoeneß in Gang. Außerdem recherchierte er zu Spitzel-Skandalen bei der Deutschen Telekom und der Deutschen Bahn, deckte die VW-Affäre um Sex und Selbstbedienung mit auf und schrieb über Schmiergelder bei Siemens.

  • Tania Röttger

    Tania Röttger leitet das Team von CORRECTIV.Faktencheck. Nach ihrem Studium in England arbeitete sie ein Jahr lang in London und half NGOs, mit Auskunftsrechten Informationen zu beschaffen. Von Januar 2016 bis Dezember 2017 war sie Volontärin bei CORRECTIV, hospitierte beim TAGESSPIEGEL und dem CENTER FOR INVESTIGATIVE REPORTING.

  • Simone Wendler

    Simone Wendler war bis August 2018 Chefreporterin bei der Lausitzer Rundschau in Cottbus. Bis 1990 arbeitete sie als Chemikerin, bevor sie 1990 in den Journalismus wechselte, erst beim Tagesspiegel in Berlin, von 1997 bis 2000 freiberuflich, anschließend bei der Lausitzer Rundschau.

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  • *Sprecherin der Vorjury Investigation:               Annette Ramelsberger

    Annette Ramelsberger ist Leitende Redakteurin und Gerichtsreporterin der Süddeutschen Zeitung. Sie hat als politische Reporterin für den Spiegel, die Berliner Zeitung und die Nachrichtenagentur AP in Frankfurt, Berlin und München gearbeitet. 2019 hat sie mit ihren Kollegen den Nannen-Preis für die NSU-Protokolle erhalten, 1999 den Theodor-Wolff-Preis der deutschen Zeitungen.

Dokumentation

  • Jan Fleischhauer

    Jan Fleischhauer ist Journalist und Buchautor. Er studierte Philosophie und Literaturwissenschaft in Hamburg. Nach 30 Jahren beim SPIEGEL, wo er unter anderem als Berliner Büroleiter und Wirtschaftskorrespondent in New York tätig war, wechselte er im Sommer zum FOCUS. Seine Kolumnen gehören zu den meistgelesenen und -diskutierten Meinungsseiten in Deutschland. 

  • Philipp Holstein

    Philipp Holstein ist stellvertretender Ressortleiter im Feuilleton der RHEINISCHEN POST in Düsseldorf. Er ist Buchautor und lehrt journalistisches Schreiben an verschiedenen Hochschulen. Philipp Holstein hat Literaturwissenschaft, Anglistik und Politologie studiert. Von 2004 bis 2005 arbeitete er in der Parlamentsredaktion der RHEINISCHEN POST in Berlin und übernahm 2005 die Funktion des Kulturredakteurs.

  • Lisa McMinn

    Lisa McMinn, 29, ist Textchefin des Magazins VICE.COM. Sie hat Politikwissenschaften in Berlin, Hamburg und Budapest studiert. Nach der Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule arbeitete sie als freie Journalistin und schrieb u.a. für GEO.

  • Susanne Schneider

    Susanne Schneider ist Autorin und Reporterin beim SZ-MAGAZIN. Die geborene Münchnerin ist gelernte Schauspielerin und Ab­solventin der Deutschen Jour­nalisten­schule in München. Sie arbeitete als Re­dak­teurin bei TEMPO, dem SZ-MAGAZIN und bei der ZEIT, zuletzt als Textchefin des SZ-MAGAZIN.

  • Katja Thimm

    Katja Thimm ist Reporterin im Deutschland-Ressort des Spiegel. Sie studierte Politikwissenschaft, Romanistik, Neuere Geschichte und Öffentliches Recht in Bonn, Paris und Hamburg und arbeitete als Redakteurin auch für den NDR und den stern. Katja Thimm wurde unter anderem mit dem Egon Erwin Kisch-Preis und dem Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus ausgezeichnet. Für das Buch „Vatertage“ erhielt sie 2012 den Evangelischen Buchpreis.
    © Foto: Ralf Baumgartner

  • Thomas Tuma

    Thomas Tuma ist Mitglied der Chefredaktion des Handelsblatt und zugleich Chefredakteur des Handelsblatt magazin. Auf ein Zeitungs­volontariat und ein Jahr als Lokal­redakteur folgten die Aus­bildung an der Deutschen Jour­na­listen­schule (DJS) sowie ein Journalistikstudium in München und Washington D.C. Als freier Journalist arbeitete er unter anderem für die Münchner Abendzeitung, als Autor war er beim G+J-Magazin Tango in Berlin aktiv. Nach einem Jahr beim stern wechselte er 1996 zum Spiegel, zunächst als Wirtschafts- und Medienredakteur, dann als Autor. Ab 2002 leitete er das Wirtschafts- und Medien­ressort. Thomas Tuma erhielt u.a. 2011 den Helmut Schmidt Journalisten­preis und 2012 den Friedrich-Vogel-Preis für Wirtschafts­journalismus.

  • Diana Zinkler

    Diana Zinkler ist Textchefin der Zentralredaktion der FUNKE MEDIENGRUPPE in Berlin. Dort betreut sie große Geschichten sowie neue Formate und macht Blatt für die überregionalen Seiten der zwölf Tageszeitungen des Verlags. Davor war sie in ähnlicher Funktion bei der Redaktion der Berliner Morgenpost/Welt. Beim Hamburger Abendblatt hat sie das Reportageressort die Themaseite und vorher die Seite 3 verantwortet. Bis 2009 war sie Reporterin und hat einige Auszeichnungen für ihre Geschichten erhalten. Mit dem Ernst-Cramer-Fellowship arbeitete sie 2008 in Israel. Zum Volontariat  an der Axel-Springer-Journalistenschule gehörte auch eine Station im Korrespondentenbüro der DPA in New York. Sie hat in Göttingen, Liverpool und Uppsala Germanistik, Volkskunde und Wirtschafts- und Sozialpsychologie studiert.

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    Die Axel Springer Akademie gilt als eine der fortschrittlichsten Journalistenschulen. Sie ist zudem ein Thinktank des Verlags und Vorreiter bei der Entwicklung neuer jour­nalistischer Formate, für die sie vielfach aus­gezeichnet wurde: darunter mit dem Grimme Online Award („beispielhaft für publizistische Qualität im Netz“) und dem European Newspaper Award in der Kategorie Online („digitaler Jour­na­lismus in Perfektion“). In einem Innovations-Special des Branchendienstes W&V hat die Axel Springer Akademie mit fünf Sternen im Gesamturteil für ihr crossmediales Ausbildungskonzept die Höchstwertung erhalten. Sie nimmt jedes Jahr rund 40 junge Journalisten für die zweijährige Re­dak­teurs-Ausbildung auf.

    Infos unter: www.axel-springer-akademie.de.

     

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    Die Evangelische Journalistenschule (EJS) in Berlin bil­det seit 1995 erfolg­reich Jour­na­list­innen und Jour­na­listen aus. Neben der pro­fes­sio­nellen Ver­mitt­lung des jour­na­listischen Hand­werks in Print, Hörfunk, TV und Online wird an der Evan­ge­lischen Jour­na­listen­schule Wert auf die Re­flexion ethischer Standards gelegt. In jedem Aus­bil­dungs­jahr­gang werden 16 junge Jour­na­listinnen und Jour­na­listen aus­gebildet. Die cross­mediale Aus­bildung dauert 22 Monate und ist in Lehr­re­dak­tionen an der EJS und mehreren Praxis­stationen in unter­schiedlichen Re­dak­tionen auf­geteilt. Die EJS steht in der Tradition der 1950 ge­gründeten Christ­lichen Presse­akademie (cpa), der ältesten un­ab­hängigen jour­na­listischen Aus­bildungs­ein­richtung in Deutschland.

    Infos unter: www.evangelische-journalistenschule.de.

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    Die Henri-Nannen-Schule ist die Journalistenschule von drei großen deutschen Medienhäusern: dem GRUNER + JAHR-Verlag, dem ZEIT-Verlag und dem SPIEGEL-Verlag. In jedem Lehr­gang lernen und trainieren 16 junge Leute das Handwerk des guten Jour­na­lismus, für Print- und digitale Medien. Die Ausbildung dauert 18 Monate, sie ist aufgeteilt in Seminarblöcke an der Schule und Praktika bei verschiedenen Redaktionen. Die Ausbildung ist kostenfrei. Das intensive, handwerklich breite Training sichert den Absolventen eine überdurchschnittliche Qualifikation. Der Journalist und Sachbuchautor Wolf Schneider hatte 1979 die Henri-Nannen-Schule gegründet und 16 Jahre lang geleitet. Bis heute haben über 600 Journalistinnen und Journalisten unsere Ausbildung durchlaufen.
    Infos unter: http://journalistenschule.de.

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    Die Katholische Journalistenschule ifp hat ihren Sitz in München. Die Jour­na­lis­ten­schüler leben und ar­beiten an unter­schied­lichen Orten im gesamten Bundes­gebiet: Sie stu­dieren und machen parallel eine Jour­na­listen­aus­bildung, sie vo­lon­tieren in katho­lischen Medien oder arbeiten in Tages­zeitungs­re­dak­tionen. Bei den jour­na­lis­tischen Werten denkt das ifp klassisch: Weniger klassisch ist die Jour­na­lis­ten­aus­bildung. Sie umfasst Print, Audio, Video und Online, bietet ein ver­lässliches Netz­werk, legt wert auf eine gute Be­ratung der jungen Jour­na­listen und ver­mittelt Tech­niken und Tech­nologien, die perfekt auf den Beruf vor­bereiten. Infos unter: https://journalistenschule-ifp.de/.

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    MAZ - Die Schweizer Journalistenschule ist das führende Schweizer Kompetenz­zentrum für Jour­na­lismus, Visuelle Publizistik und Kommunikation/ Rhetorik. Es bildet Medienschaffende aller Genres aus und ist fest verankert in der Medien­branche. Das MAZ wird getragen von den Schweizer Verlegern, dem Schweizerischen Radio und Fernsehen, den Berufsverbänden sowie der Stadt und dem Kanton Luzern. Die Vernetzung mit in- und ausländischen Hochschulen garantiert, dass aktuelle wissen­schaft­liche Erkenntnisse in den Unterricht fließen. Diese Kooperationen ermöglichen – neben dem anerkannten MAZ-Diplom – zudem weitere Abschlüsse.
    Infos unter: www.maz.ch.

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    Die Zeitenspiegel-Reportageschule in Reutlingen bildet jährlich 12 junge Journalisten mit dem Schwerpunkt Reportage aus. In der einjährigen Ausbildung wird praxisnah wie in einer Redaktion gearbeitet, Texte werden geschrieben und zur Ver­öffent­lichung angeboten. In einem Multimedia-Projekt im Ausland werden neue Erzählformen trainiert, das Reportage-Magazin Go (in Zusammenarbeit mit Fotografie-Studenten der Hochschule Hannover) bildet den Abschluss des Lehrganges.

    Infos unter: www.reportageschule.de und www.reporterreisen.com.

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  • *Sprecher der Vorjury Dokumentation:               Christoph Kucklick

    Christoph Kucklick ist Chefredakteur von GEO und GEO.DE. Zuvor hat der promovierte Soziologe lange als freier Reporter gearbeitet (DIE ZEIT, BRAND EINS), als Chefredakteur von GEO SAISON und Buchautor („Die granulare Gesellschaft. Wie das Digitale unsere Wirklichkeit auflöst“ und „Das unmoralische Geschlecht“).

Web-Projekt

  • Michel Abdollahi

    Michel Abdollahi ist Journalist, Fernsehmoderator und Conférencier iranischer Herkunft aus Hamburg. Seine Beiträge erreichen immer wieder große Beachtung in sozialen Netzwerken und den Medien. Seine Aktion „Ich bin Muslim. Was wollen Sie wissen?“ fand international Beachtung und wurde als Vorbild in der aktuellen Islamdebatte kopiert. Für seine Dokumentation „Im Nazidorf“ für „PANORAMA - DIE REPORTER“ wurde er 2015 mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Persönliche Leistung Information“ ausgezeichnet. 2017 erhielt er den Gustaf-Gründgens-Preis. 

  • Doris Brückner

    Doris Brückner ist Chefredakteurin von BRIGITTE.DE und Mitglied der GALA- sowie der BRIGITTE-Chefredaktion. Vor ihrem Wechsel zu GRUNER + JAHR war Doris Brückner bei der BILD-Zeitung als stellvertretende Chefredakteurin für das Ressort Nachrichten Inland und Ausland sowie für die BILD-Regionalausgaben tätig. Davor arbeitete sie bei BILD und BILD AM SONNTAG in verschiedenen leitenden Positionen und war jeweils Mitglied der Chefredaktion. 

  • Isa von Heyl

    Isa von Heyl ist seit 2015 Head of Video beim STERN. Seit 2018 verantwortet sie dort außerdem die Audio-Produktionen. Vor ihrer Zeit beim STERN war sie Redaktionsleiterin der Hamburger Fernsehproduktionsfirma BECKOFFICE und dort zuständig für WebTV-Produktionen, Image- und Porträtfilme. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der Henri-Nannen-Schule in Hamburg und als Volontärin beim TRIERISCHER VOLKSFREUND in Trier.

    © Foto: Roman Pawlowski

  • Stefan Ottlitz

    Stefan Ottlitz (ehemals Plöchinger) ist seit 2018 Head Of Product der Spiegel-Gruppe. Davor war er sieben Jahre Digitalchef und Online-Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, weitere Stationen bei Spiegel Online, Financial Times Deutschland und Abendzeitung.

  • Claudia Schade

    Claudia Schade ist Head of Audience Development bei SÄCHSISCHE.DE. Zuvor hat sie acht Jahre die Lokalredaktion Dresden der SÄCHSISCHEN ZEITUNG verantwortet, wo sie ein Team mit 20 Mitarbeitern leitete. Vorher war sie Reporterin und Assistentin des Chefredakteurs. Claudia Schade hat International Cultural and Business Studies an der Universität Passau studiert und ist Fellow beim Digital Journalism Fellowship 2019.

    © Foto: Jacobia Dahm

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  • *Sprecherin der Vorjury Web-Projekt:                                  Alina Fichter

    Alina Fichter ist Senior Advisor und Global Advisory Board Member beim amerikanischen Medien-Start-up NEWSGUARD; gleichzeitig arbeitet sie an einem Dokumentarfilm und unterrichtet u.a. an der Hamburg Media School. Zuvor war sie Mitglied der Chefredaktion von ZEIT ONLINE. Bevor sie als John S. Knight-Fellow ein Jahr an der Stanford University verbrachte, beschäftigte sie sich als Distributionsreferentin der Fernsehdirektion des BR mit der Frage, wie Inhalte zu den Menschen gelangen - in einer Zeit, in der sich das Mediennutzungsverhalten radikal verändert. Sie begann ihre Laufbahn als Finanzreporterin bei der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG und als Medien- und Technologieredakteurin bei der ZEIT.